Montag, 15. Juni 2015

Trickdogging #5

Hallo!

Ich hatte mal wieder die Kamera bei meinem Training dabei:

Zick-Zack (Slalom durch die Beine)



Achter um die Beine


Versuch von Kuckuck

Sprung über den Arm -Outtakes;-)

Notiz an mich
Ich muß nach den einzelnen Trainingeinheiten Pausen machen, Lyko kann sich nicht so gut so lange auf verschiedene Sachen konzentrieren.
Wir ahben die Übungen schon irgendwie ziemlich hintereinander runtergespult...

Falls ihr Anregungen oder Verbesserungen/Tipps habt, gerne in die Kommentar...
Auch für Lob, bin ich dankbar ;-))

Gruß Silke + Lyko


Trainingstagebuch #7

Hallo!

Nachdem meine Trainiern letzten Samstag ja schon meinte, dass Lyko ihr ruhiger erschien, war ich sehr stolz. Ich hatte die letzten Tagebucheinträge ja schon geschrieben, dass ich den Eindruck hatte, es würde besser laufen, es gibt auch Dinge die von Lyko einfach ausgeblendet/ignoriert werden und er regt sich nicht mehr wegen ALLEM auf. Ich habe habe inzwischen viele Fahrradfahrer vorbeifahren sehen, bei den Lyko nichts gemacht hat, nicht mal geschaut....
Er ist auch ansprechbarer: ein kurzes "Lyko" und er schaut und wird dafür belohnt.
Inzwischen hatte ich es einmal, dass wir auf dem Feld eine Situation hatten, wo er mich vorher angestupst hat... aber sie ist trotzdem eskaliert, was aber an mir lag. Bestimmt an mir, aber ich weiß nicht was ich falsch gemacht habe:

Wir waren auf dem Feld und uns kam ein Einspänner ihn trabenden Tempo entgegen.
Pferde, weiß ich ja mag Lyko garnicht, wenn sie auf einen zukommen, dachte ich mir mag er sie erst recht nicht.
Lyko stupste mich an. Das war Premiere! Ich lobte das überschwenglich und schaute gleich nach einer geeigneten Stelle um, wo wir mehr als nur zum Wegrand ausweichen konnten.

Ein paar Meter vor uns kam dann auch so eine Stelle, also beschleunigte ich unseren Schritt, da der Einspänner immer näher kam.
Wir gingen also gut in paar Schritte ins Feld und ich streute Futter machte Lyko darauf aufmerksam und baute mich zusätzlich vor ihn auf, um ihn abzuschirmen.
Es half aber alles nichts, als das Pferd, groß & schnell an uns vorbei trabte ging Lyko nach vorne!
Das Pferd behielt die Nerven und trabte weiter... ich versuchte Lyko zu beruhigen...  und als er ansprechbar war, zeigte ich ihm auf das verstreute Futter, ABER er wollte es nicht.
Wir konnten aber nicht weitergehen, da eine Familie mit einem kleinen Hund in unserer Richtung kamen und als sie Lyko sahen, wurden die Kinder hektisch ... ich sah dato noch nicht warum, aber irgendwann merkte ich dass dort ein kleiner Pekinesen-Mischling an der Leine war.
Das jüngste Kind mit der älteren Schwester (?) hatte einen Hund an Leine, die am Halsband befestigt war. Sie zog ihn mehr  hoch und vorwärts und  rannten in unserer Richtung und an uns vorbei.
Das kleine Mädchen mit weitausholenden Schritten die Sandalen laut knallend auf dem Boden aufstetzend und mit rudernden Armen und dann auch noch direkt vor Lyko. Sie hat Keinen Bogen um ihn geschlagen...

Der (arme) Pekinese konnte nur gurgelnde Knurrlaute von sich geben und wurde nur mitgeschleift....

Ich hatte Lyko neben mich gesetzt, und mein Bein vor ihn gestellt, weil ich damit rechnete, dass er auf die Kinder loswolle, aber er blieb ruhig und GANZ lieb neben mir sitzen.... Ich lobte ihn ausgiebig dafür.
Währenddessen kamen auch die Eltern die ruhig hinter ihren panischen Kindern herliefen vorbei und als sie vorbei waren, hob ich das Sitz auf und wir liefen in die vorgesehene Richtung weg von der Familie.



Heute morgen war Lyko auch ruhig, aber uns begegnete wenig. Eine Situation war ein vorbeibrausendes Mofa.
Lyko hasst die Dinger und das ist die Verläßlichkeit 1000% dass er nach vorne geht.
Ich hörte ein Mofa herannahen, sah es aber noch nicht.
Ich bereitet mich vor, sprach Lyko an, und streute Futter. Er reagierte nicht. Ich hielt ihm Futter vor die Nase, auch das wurde ignoriert.
Während dessen war das Mofa in Sichtweite. Also brauchte ich Lyko in Sitz, steht mich mit meinem Rücken zu seiner Flanke vor ihn und machte mich groß.
Aber als dann das Mofa vor uns abbog ging Lyko nach vorne, richtig böse!!!!

Ich ließ ihn toben und als das Mofa dann aber schon etwas weg war kam von mir ein scharfes "Schluß!" auf das Lyko sofort aufhörte.
Für mich ist das eher Verzweiflung, weil er in dem Moment so nach vorne geht, dass ich immer Angst habe, von den Füßen gerissen zu werden, trotz dass er ein Kopfhalfter trägt.
Ich sprach ihn an, streute Futter und als er wieder runter gekommen war, sein "STreß-Gähnen" ausgeführt hatte, liefen wir weiter
Nachtrag für mich:
Das nächste Mal, GEGENGESETZTE Richtung, in diesem Fall vom Motorad WEG abbiegen... das wäre Möglich gewesen, ich habe nur wieder nicht mitgedacht, sondern gedacht, diese Situation schon "händeln" zu können....  



An der nächsten Kreuzung, wir machten gerade unsere "Sitz-Schau"-Übung.
Beim "Schau" muß wohl Lyko aus den Augenwinkeln gesehen haben, dass hinter uns ein Mann auf der anderen Straßenseite in unsere Richtung lief und plötzlich ging er los.
Ich war total überrascht und konnte mich grad noch zwischen ihn und "die Gefahr" bringen... und mit meinem Knie so hindrücken, dass das er von dem Mann wegschaute und somit schneller runterkam...


Wegen Umstände kann ich nichts dazu sagen, es war unsere Morgenrunde, die Kirchenglocken hatten gerade 6:00 Uhr geläutet und wir waren kurz vor unserem Viertel.

Gruß Silke + Lyko

Sonntag, 14. Juni 2015

Fährtenarbeit #5

Hallo!

Jede Woche wieder, zumindest die letzten Wochen war Samstags Fährtenkurs.
Diesmal der 5. von 7. Die nächsten Wochen sind Pause, denn es gibt auch anderen Termine bei denen meine Trainerin teilnimmt, zum einen um Werbung zu machen zum anderen, weil sie soziale Aktivitäten  unterstützen will, so treffen wir uns nächste Woche zum "Futterlauf für den Futteranker" bei der meine Trainerin einen Stand hat.


Okay, zurück zur Fährtenarbeit.
Da es heiß werden sollte, hatte eine Teilnehmerin  vorgeschlagen dass wir uns etwas früher treffen und wir waren alle einverstanden, stiegen aber alle müde und gähnend aus unseren Autos.

Toll war dass auch ein Teilnehmer aus der Dienstagsgruppe dabei war, den ich von einer anderen Hundeschule die ich mit Lutz besucht hatte kannte und beim ersten Dienststermin wiedergetroffen hatte.
Die Dienstagsgruppe hatte ich bei dem ersten Kurstermin ausweichend besuchen  müssen weil der erste Samstagskurs mit privaten Terminen nicht wahrzunehmen war.

Aber ich schweife ab:

Diesmal bekamen wir wieder befüllte Waschlappen, diesmal mit Hühnerhälse, weil diese nicht so Geruchsintensiv sind wie bei letzen Mal Pansen. Das macht es dem Hund schwerer der Spur zu folgen.
Diesmal bekamen wir auch genaue Anweiseung wie wir unsere Fährten laufen sollten, denn es war Sinn und Zweck des Trainings, dass sich unsere Fährten diesmal überkreuzen und tatsächlich kam mir beim legen meiner Fährte, eine andere Kursteilnehmerin entgegen.

Als ich dann als Dritte an der Reihe war mit Lyko die Fährten zu laufen, bemerkte meine Trainiern als erstes, dass ihr Lyko ruhiger erschienen.
Ich war verwundert, weil ich das so im Alltag wenig unterschreiben kann. Klar es gibt gute Tage und schlechte Tage, aber ingesamt würde ich ihn nicht als "ruhiger" bezeichnen. Aber fand es schön, dass meine Trainerin, die ihn ja nicht jeden Tag sieht und erlebt, so empfunden hat.
Ich erwiderte, das ich das eben gerade bei Spaziergängen nicht unbedingt bemerken würde.
Meine Trainiern schlug mir dann vor Tagebuch zu führen, was ich ja bereits mache, dann aber meine, ich solle speziell darauf achten solle, was für "Umstände" herrschen würde:
-ist es heiß -
-hat es gewittert
-habe ich meine Tage
-darf er was tragen
-ist was außergewöhnliches passiert
-ich bin in Eile
.
.
.


Da ich ja sonst kein "Muster" in den Rückschlägen sehen kann, klar ich kenne die 100% - Actionsfaktoren:
-Kinder
-Traktoren
-Motorräden

Aber an manchen Tagen sind es Fußgänger, an manchen Tag läßt er sich passiern.
Manchmal macht er Fahrradfahrer an, an manchen Tagen ignoriert er sich.
Das "reinspringen" in entgegenkommende Autos haben wir schon länger nicht mehr gehabt,...

Ich fand den Tipp meiner Trainerin aber sehr hilfreich und werde meine Tagebucheinträge demnach anpassen...

Beim Ablaufen meiner Fährte viel auf, das Lyko jedes gesteckte Fähnchen "mitnahm" = hinging und deutlich mit Nase berührte und veschnupperte. Klar die rochen nach mir.
Meine Trainierin will, dass wenn ich mal mit Fähnchen arbeite, dass ich auf zwei Farben gehe.
ich meinte dann zweifelnd, dass ein Hund doch keine Farben sähe, und sie dementierte, Hund hätten eine rot-grün-Schwäche, aber sie könnten schon Farben sehen.
Es war dann keine Zeit das zu diskutieren, da ich denke es mache keine Unterschied ob ich eine, zwei oder 5 Farben nehme, ich denke es war MEIN Geruch, der Lyko an den Farben schnuppern ließ. Das muß ich mal irgendwann in Ruhe nachfragen und mir erklären lassen.

Lyko lief zuverläßig die Fährte, wenn er am Ende auch eher auf der Seite lief, die die Kursteilnehmerin gelegt hatte und nicht auf meiner, aber er hat am Ende dann den hochgehängten Waschlappen, nach etwas Sucherei gefunden und meine Trainiern meinte, ich könnte das ausbauen, in dem ich die Anzeige zur Absitzen und Anschauen, trainiere.
Gesetzt hat sich Lyko von alleine, als er merkte er braucht mich um den Waschlappen abzunehmen.

Das Fressen der Hühnerhälse war wieder von Skepsis geprägt, denn beim ersten von dreien Hühnerhälsen mußte ich ihn quasi überreden. Er kannte es nicht und da ist er immer zögernd.


Als  alle durch waren und die Hunde getränkt wieder im Auto, kam das Leinenhändeln:
Es ist wichtig beim Mantrailen und auch bei der Fährtarbeit, dass die Leine auf Spannung ist, denn für den Hund ist es ein Verbinung zum Menschen, die ihm Sicherheit gibt und um ggf mal eine "Bremse" reinzuhauen, z.B. beim Mantrailen, wenn man über eine Straße überqueren muß.

hilfreiche Links:
Schnauzenspaß

Die meisten Hundeführer wünschen eine straffe Leinenführung, der Zug an der Leine dient dann als eines der Zeichen, durch die der Hundeführer seinen Hund lesen kann.
Eine Beeinflussung / Korrektur des Hundes durch den Hundeführer über die Leine findet nicht statt.
Quelle

Wir haben das auch auch immer vor den Fun-Trail-Kursen geübt und bei sowas ist immer auch ein großer Spaß-Faktor dabei.
Die Trainierin drückte einem der Kursteilnehmer ihre Schleppleine in die Hand und meinte
"So du erklärst uns nun mal das Leinenhandling"
Er war etwas betreten, stotterte etwas rum, aber fing dann an:
"Also das ist eine LEINE, sie ist gelb und 5 Meter lang...
Als es dann an die praktische Umsetzung, in der immer zwei Gruppen üben mußten, wurde es bei tropischen schwülwarmen Temperaturen schweißtreibend, aber wir hatten alle Spaß und ich denke jeder hat es wieder neu verinnerlicht und  eine Kleinigkeit gelernt...


Ich bin super traurig, wenn dieser Kurs verbei ist und hoffe, dass der Fortgeschrittene Kurs sehr bald danach folgt...


Gruß Silke + Lyko

Donnerstag, 11. Juni 2015

Artikel: Training mit gestressten Hunden

Hallo!

Ich folge bei FB der Gruppe
"Trainieren statt dominieren" eine Gruppe die von Manuela Zeits ins Leben gerufen wurde.
Dabei stehen Trainier die eben nach diesem Prinzip Trainieren statt dominieren  quasi mit Rat und Tat zur Seite.
Klar ersetzen sie keinen Training ind er Praxis, aber wenn man mal am Boden ist, findet man dort zuspruch, wenn sich einfach mal austauschen möchte, bekommt man dort wertvolle Tipp, wie z.b. dieser für mich echt hilfreiche Artikel:
Training mit gestressten Hunden

War gestern beim Spaziergang sooooo stolz, es fuhren Autos an uns vorbei, Fahrradfahrer kamen von hinten, Fußgänger wurden ignoriert und heute morgen hatter wieder den Krawallheini ausgepackt und gleich dreimal wirklich heftigst gebellt...
Einmal die Frau mit dem Hund, wie fast jeden morgen, der junge Mann der Richtung Bahnhof läuft, den wir auch auch jeden morgen zumindest sehen  und dann noch vermutlich Katzen, die aber schon wegwaren und nur nochder Duft in der Luft lag...


Gruß Silke

Dienstag, 9. Juni 2015

FMA mein Abendspaziergang auf dem Feld

Hallo!

Als ich heute heimkam, hatte mein Mann mir was vom Chinamann geholt, er mußte dann weg zum Dienst und abends zu irgendeiner Sitzung von seinem Hobby, dem Tischtennis und an mir blieb die Ehrenvolle Aufgabe des Einkaufens

Also schnappte ich mir den Wasserkasten mit den leern Flaschen, den Korb mit den Petflaschen und aufgings.
Etwas eine halbe Stunde später war ich wieder da. Da das Auto ja eh noch draußen vom Ausladen stand, dachte ich mir, tue ich mir den Streß nicht an, durch's Wohngebiet zu dem Feld zu laufen, was momentan eh mit geparkten Autos und Fahrradfahrern bevölkert ist bin an ein etwas abgelegtes Feld gefahren.

Dort habe ich dann wieder ein bißchen Video gedreht. Lyko ist ja auf dem Feld ein Traum. Heute hatte er jedoch keine Lust mit mir arbeiten und so durfte er etwas "Zeitunglesen" und ich bin meiner Wege geschlendert...



Und während Lyko sehr intensiv Mauseslöcher inspizierte, entkam diese kleine Feldmaus über den WEg.
Sie saß bestimmt eine halben Minute direkt neben seiner Pfote unter dem Gras. Ich habe  mich nicht getraut mich zu wegen, damit Lyko sie nicht entdeckt und konnte dann nur noch blitzschnell mein Handy zücken als sie über den Feldweg davon rannte und im nächstbesten Loch verschwand... Lyko schnüffelte weiter, er hatte von der Flucht nichts mitbekommen:



Gruß Silke

Hundespaziergänge - Trainingstagebuch #6

Hallo!

Es ist ja schon wieder eine ganze Weile her,  dass ich euch von meinen Spaziergängen erzählt habe.
irgendwie vergesse ich mir immer Stichpunkte zu machen (oder verschlampere die Zettel wie beim letzten Mal), komme nicht zeitnah dazu, dass in einen Text zu formulieren...

Aber vorab, ich habe den Eindruck es geht wieder einen kleinen mikro-Schritt nach vorne.

Samstag abends als es kühler wurde und ich endlich eine Runde mit dem Hund drehen konnte, merkte man deutlich, dass der Hund geschafft war, er ist dann ruhiger, nicht so sehr auf Kontrolle.
Ich weiß garnicht mehr genau wo ich lang gelaufen bin,aber ich weiß noch, dass es ein guter Spaziergang war. Wir hatten ja morgens Fährtenkurs und der hat vermutlich noch nachgehallt.

Sonntag mittag sind wir mit Lyko an den Wald gefahren, dort ist uns niemand begegnet und somit gibt es auch von hier nichts zu berichten.
Abends bin ich ans Feld gefahren.
Dort lief uns erstmal ein Terrier frei entgegen.
Allerdings mußten wir die Hunde erstmal festhalten, da eine Gruppe von Fahrradfahrern passieren wollte, danach durften die Hunde sich beschnuppern.
Aber zu mehr kam es nicht. Lyko versuchte bei dem wesentlich kleineren Hund aufzureiten, dieser drehte sich aber immer weg und daraufhin verlor Lyko das Interesse an ihm und ging weiter.
Uns konnte bei dem Spaziergang passieren was wollte, ob Auto, Mofa, Fahrradfahrer, Radfahrer mit Hund... Lyko folgte, achtete auf mich und hörte 1A. Klar er war auch frei und ich hatte zu den Situationen immer den Ball... für die Aufmerksamkeit. Machte er seine Sache gut, und die "Gefahr" war vorrüber habe ich den Ball als Belohnung geworfen.

Gestern morgen war nichts aus aufregendes, bis auf zwei Sachen:
Unser "Maler"  (fährt immer mit einem Autos was Werbung für einen Malerbetrieb macht, weg, daher nenne ich ihn so) verließ das Haus, stieg in sein Auto und fuhr an uns vorbei.
Ich weiß nicht, was an dem Mann so spuky ist, aber der wird morgens verbellt und wenn er uns vorbeifährt wird Lyko böse. Ich habe noch nie ein Wort mit dem Mann geredet...

Auf dem Rückweg war ein Mann dabei an seinerm Grundstück das Unkraut, was aus dem Boden sproß wegzumachen.
Obwohl wir auf der anderen Straßenseite war verbellte Lyko ihn.
Ich ließ ihn dann mal an der Straßenseite absitzen und sich die Sache anschauen und belohnte immer wenn er ruhig war  und nur guckte, aber die Erregung war zu groß und schon bald stand er auf und fing wieder an zu bellen, ich setzte ihn wieder ab, stellte mich vor ihn, verlangte "Schau", belohnte das Durchführen und ging dann mit einem weiten Bogen an dem Mann vorbei, der sich nicht aus der Ruhe bringen ließ, obwohl Lyko nochmal versuchte nach vorne zu gehen und zu bellen.


Gestern abend dann, gingen wir aus unserer Siedlung durch einen Stichweg raus.
Dort muß Lyko immer absitzen, während ich die Querstraße checkte.
Während dessen näherte sich von der Seite, auf der Lyko saß eine Frau und ich erkannte zu spät, dass sie zu uns in den Weg wollte. Und schon ging das Theater los. Ich bat die Frau einfach weiterzulaufen und hielt Lyko fest und reagierte nicht weiter.
Die Frau war vorbei, Lyko wieder ruhig, aber im Erregnungszustand.
Dort an der Straße ihn abzusetzen, darauf zu warten, dass er gähnt (= Stress abbaut) und dann weiterlaufen ist dumm, denn es ist einfach immer irgendwo Bewegung, Hunde etc.
Also lief ich weiter ine ein eine weitere Querstraße.
Dort saß am Ende eine Katze.
Lyko fixiert, versuchte nach vorne zu ziehen, blieb aber ruhig.
Ich nahm ihn fest, lief kommentarlos weiter und bog dann am Ende in die gegengesetzte Richtung zur Katze in einen Durchgang ab. Da er nicht bellte, wartet ich bis er aufhörte sich immer nach der Katze umzudrehen und lobte ihn dann überschwenglich und gab ihm ein Leckerchen.

Am Ende des Durchgangs kommt eine belebte Hauptstraße die es zu überqueren gilt.
Direkt neben dem Durchgang war ein Fahrradständer, der zu einer Apotheke gehört.

Ich hatte Lyko ein kurzen Stück vor dem Ende des Durchgangs abgesetzt, machte einen Schritt nach vorne um die Hauptstraße rauf und runter zu schauen, als er dann aufstand, zu mir vorkam und mitguckte,  ich stellte mich face-to-face zu ihm, "schob" ihn körperlich wieder zurück und verlangte : "sitz", in dem moment kam hinter mir eine Stimme, eben von dem Fahrradständer, die mir verriet, sie wolle den Fahrradständer reinräumen...
Da war es schon geschehen, Lyko bellte wie Wahnsinnig.
Ich hielt in kurz und informierte die Frau, dass warum Lyko jetzt so ein Theater machte.
Sie nahme es ganz gefasst und meinte, das würde sie von ihrer Tochter und deren Hund kennen, der wäre auch nicht weniger klein.
Die Frau nahm also den Fahrradständer und zog in in die Apotheke und ich brachte Lyko wieder zurück ins Sitz und als dann die Straße mal frei war, überquerten wir sie.
 Uns kam dann nach einer Weile nach einer Ecke einen Mann mit einem Hund entgegen.
Dieser fing an Lyko anzubellen, während der sich natürlich nicht lange bitten ließ, aber ihn schob in mit meinen Beinen zur Seite, lief weiter und Lyko beruhigte sich wieder...
Das Letzte Stück, kurz vor dem Feld, kam mir eine Frau mit Taschen aus einem Zwischenweg entgegen. Ich setzte Lyko auf der gegenüberliegenden Straßenseite ab, ließ ihn seine Umwelt beobachten, belohnte, wenn Bewegungen nicht mit Bellen kommentierte und konnte dann nach ein paar Minuten weiterlaufen.
Am Ende diesen Zwischenweges sah, ich dann einen Hundehalter an der Ecke und dem Weg stand, zu dem ich wollte. Er nahm mich wahr, blieb mit seinem Hund stehen, ich bog rechts seitlich aus, lenkte Lyko mit Futter ab, während dessen seitlich ein Mann mit Hund sein Grundstück verlassen wollte... ich machte von im weg eine Kehrtwendung, sah dass mein Weg frei war und lief weiter...
Uns kamen noch zwei kleinere freilaufende Hunde entgegen, die von ihrem Frauen per Kommando zum weiterlaufen aufgefordert wurden, was sie auch brav machten. Lyko wollte schon zu einem Frust-Motzen ansetzten, weil er nicht hindurfte, aber ich schob ihn mit meinem Bein weiter und  er blieb auch hier brav und bellte nicht.... Ich lobte ihn dafür.

Am Feld wurde es dann schwierig, weil dort dann erstmal diverse Hund , Kindern auf Rollern, Frau mit Kinderwagen und Autos aus allen Richtungen kamen. Ich versuchte zwar Lyko etwas abseits zu setzen und ihn mit Futter abzulenken, konnte aber nicht lange seine Aufmerksamkeit auf mich lenken und dann nur noch abwarten und versuchen körperlich ihn abzuschirmen, damit er nicht ganz so sehr bellte und aufdrehte.

Als dann alles weg war und wir endlich auf dem Feld gehen konnten: Leine los und abdafür!
Lykos Aufmerkamskeit galt nur noch dem Ball und mir.
Die Pferde die uns entgegenkamen, interssierten ihn nicht, Autos, Fahrradfahrer, alles uninteressant

Lyko durfte den Ball nach Hause tragen und ich habe noch nie so einen entspannten Heimweg gehabt. Lyko hatte sich schon auf dem Feld abgelegt, wollte den Ball nicht mehr hergeben, was dafür sprach, dass er platt war.
Aber egal was kam: Auto, Mofa, alles war handelbar und kein einziges Mal machte er überhaupt den Versuch zu beschützen, zu kontrollieren. Ich war irre stolz!
Das ist aber nun nicht DAS Patentrezept, ich hatte auch Phasen, wo er was tragen durfte und trotzdem Theater macht.

Zu Hause bekam er sein Futter, während ich noch kurz zu meiner Hundefreundin ging, ich hatte Spargelcremesuppe übrig...

Als ich wiederkam, setzte ich mich vor den Fernseher, aber Lyko drehte auf, ständig schmiß er mir sein Spielball in den Schoß, kam plötzlich mit dem Tau an, bei dem ich SICHER war, dass es eigentlcih weggeräumt sein sollte....
Ich ließ ihn in den Garten, in derm er dann lautstark mit sich selbst und dem Tau spielte:
warf es in die Luft, fing es wieder auf, kullerte sich über den Rücken, schüttelte das Tau, zog den Hintern ein und rannte wie wild bellend durch den GArten.
Als er dann aber unsere Solarleuchte ausbuddelte und als Stöckchen mißbrauchte, holte ich ihn rein, aber er war aber immernoch total aufgedreht.
Nach meiner Fernsehsenkung, habe ich dann im Keller ein ZOS-Trümmerfeld für die schwierige Ablage aufgebaut, d.H. eine Holz-Europalette, ein umgedrehtes Sand-Kassten-Planschbecken-Abdeckung, Schuhe, und alles sehr eng und "unbequem" für die Ablage.
ich habe dann noch drei Druchgänge ZOS gemachte.
Er machte großartig mit, legte sich ohne zu zögern, auf die Europalette, quetschte sich zwischen diese und einen Stein um das Feuerzeug unter der Sand-Kassten-Planschbecken anzuzeigen.
Aber es darum geht sich auf die Schuhe zu legen und den Ablageort in Schnürsenkeln  anzuzeigen, da wurde es schwierig *kicher*
Er mußte ich minutenlang warten, das Feuerzeug anschauen und konnte seine Gedanken rattern hören.
Ich mußte ihm dann "helfen", als er es dann im Sitzen anzeigte, habe ich meine Futterhand hingehalten und "Platz" befohlen und so lange freundlich wiederholt, bis er sich hinlegte,
Ich lobte überschwenglich, er durfte die Hand leerfressen und wir beenden dann.

Als mein Mann eine halbe Stunde später heimkommt, wollte er noch eine Runde raufen und war immernoch total überdreht, beruhigte sich dann aber allmählich.

Heute morgen lief alles gut, es gab einen Vorfall, als er auf dem Friedhofsgelände, an dem wir vorbeikamen, etwas entdeckte, was ihn wütend machte. Was immer es war, ich weiß es nicht, ich sah NICHTS. Ich lief einfach weiter und nahm ihn kommentarlos mit, vorauf er sich beruhigt.
Auf den letzten paar Hundert Metern kamen dann Autos, Fahrradfahrer, Fußgänger und Lyko blieb total gelassen,... ich war schon fast heißer vom Loben  und meine Hand sabbrig, weil ich soviel leckerchen füttern mußte....


Ich finde es läuft wieder ein bißchen besser und bin darüber sehr froh...





Sonntag, 7. Juni 2015

Hundeeis-Rezeptsammlung

Hallo zusammen!

Jetzt geht für mich persönlich, die schlimmste Jahreszeit los - der Sommer.
Ich kann mit der Jahreszeit ja so garnichts anfangen.
Morgens nach dem Waschen, in der ersten Lage -der Unterwäsche- fange ich schon an zu schwitzen,
Bei dem Blick aus Thermometer das schon  morgens um 5:00 Uhr an der 20°C Marke kratzt, bekomme ich den zweiten Schweißausbruch.
Zurück mit Lyko der ja nicht als "führiger" Hund gilt, bin ich dann entgültig in Schweiß gebadet, ohne heißen Tee werde ich morgens nicht wach,  auch wenn es erfrischende Sorten wie "Schwarztee/Grüntee Zitrone" ist, ist mir dann SEHR warm.
Dann im Zug riecht man bei manchen leider schon, dass es anderen nicht besser geht wie mir....

Auf der Arbeit wird zwar morgens gelüftet, aber dann die Rolläden runtergelassen, die Ventilatoren auf höchste Stufe gestellt und den ganzen Tag  Fenster zu, da sonst nur warme Luft reinkommt.

Auf dem Heimweg ist damit zu rechnen, dass der Zug entweder nicht klamisiert ist, oder diese defekt ... und man wieder geruchsbelästigt.:-((
Zu Hause ist es meist dann auch warm, da unsere Verglasung, die Wärme trotz Markise und Verdunklung rein, aber nicht wieder rausläßt...
und dann die Herausforderung: Was machen mit dem Hund, der sich so sehr auf Bewegung freut.
Der Asphalt ist heiß, die Luft ist heiß...

Wir haben eine Sandkasten-Hälfte die wir mit Wasser füllen, fahren an Wasserstellen  und bei uns gibt es Hundeeis - wo wir dann ENDLICH beim Thema wären;-)):


Was sind Eure favourisierten Sorten, oder seit ihr vielleicht noch auf der Suche nach leckeren Sorten und zubereitungen?

Ich selbst hebe immer diese Dosen von z.b. Frischkäse, Teewurst, Salat vom Hähnchengrill auf.
Sie werden ausgewaschen und darin fülle ich meine Rezepte.
Dann wird das eingefroren und hält dann 1-2 Hundeeise aus, bevor Lyko sie dann mit Löchern, Rissen so kaputt gemacht hat, dass sie dann auch reif für den Mülleimer sind.


Mein Haupthundeeis-Rezept ist:
Dünne Gemüsebrühe mit Thunfisch im eigenen Saft aus der Dose
(1 Liter Wasser, einen schwach gehäuften Löffel Gemüsebrühe + eine Dose Fisch)
Am Freitag habe ich dann eine neue "Sorte"ausprobiert:
Körniger Frischkäse mit Thunfisch.

Heute morgen habe ich das Hunde-Nassfutter in den Kong gefüllt und eingefroren und Lyko bekommt ihn nun nach seinem Waldspaziergang zum auslecken...



Aber beim Googen stößt man auf weiter leckere Rezepte:
Hundeeis bei Samsons Welt

Hundeeis bei Moe&Me

Sehr exklusiv: Hundeeis von Diana bei HundeKatzeMaus

auch bei Kochbar Hundeeis

Lumpi4

Habt ihr auch leckere Sorten?
Welche mögen Eure Hunde am Liebsten?

Gruß Silke

P.S. Was man auch machen kann, ist in das Eis was einfrieren:
Idee bei Spaß mit dem Hund

P.P.S.
Das Hundeeis: Joghurt mit Erdnussbutter kam leider Postwendend morgens wieder raus.
Ich nehme an, das war zu fett. Lyky hat einen Husky-Magen, will heißen, er ist empfindlich...