Hallo zusammen!
Dies wird wieder ein länger, vermutlich für Euch etwas konfuser Text.
Aber es soll darum geht, ob wir heutzutage zuviel mit unseren Hunden machen.
Es geht im Grunde genommen um die Aussage folgenden Textest
Wir wollen Agility machen, nicht der Hund
Also, wie ihr in meinen Beiträgen lesen könnt, mache ich viel mit meinem Hund.
Ich bin voll berufstätig, täglich 11 Stunden weg.
(Nein so lange ich Lyko nicht alleine, mein Mann schafft Schicht und ist tagsüber maximal 4 Stunden weg, dann zu Hause und dann nochmal weg, wenn ich heimkomme.)
Mein Mann geht mit dem Hund spazieren, und betätig ihn sportlich: spielt Frisbee oder jetzt im Sommer fährt er an den See und läßt ihn schwimmen a
aber für Kopf- & Nasenarbeit bin ich zuständig.
Meine Hauptzeit für den Hund liegt im Abend, wenn ich nach Hause komme und eben am WE
Mit Lutz war ich ja in einem ZOS Kurs und habe da gelernt wie man es konditioniert und nach und nach aufbaut. Dieses mache ich mit Lyko seit Anfang des Jahres nun eigenständig nach
Das wird etwas einmal die Woche geübt.
Seit Ende April bin ich in eime 7 kursigen Fährtenkurs, dem aber vermutlich ein Fortgeschrittenenkurs folgen wird.
Aber auch hier muß bei Spaziergängen "Hausaufgaben" gemacht werden, das mache ich auch 1-2 in der Woche
Außerdem gehen wir einmal im Monat zum Mantrailen.
Meine Spaziergänge versuche ich abwechslungsreich und auspowert zu gestalten und trotzdem höre ich immer wieder von anderen Hundebesitzern: "der hat Power, der muß mehr bewegt und ausgelastet werden"
Außerdem mache ich abends 1-2 mal in der Woche noch ein paar Einheiten Trickdogging.
Man kann also sagen, dasss ich jeden Abend auf irgendeine Weise gute 2 Stunden Auslastungsprogramm mit meinem Hund mache.
Er kommt 3 mal am Tag ausgiebig raus
Kollegen, Freunde und auch meiner Familie fällt regelmäßig die Kinnlade runter, wenn sie so meine Aktivitäten mit Hund hören.
Ich gebe zu, da geht wirklich mehr als ein Feierabend drauf.
Ich will mich nicht beklagen, mir gibt das unheimlich viel, ich liebe die Zeit mit Lyko spüre das Vertrauen und die Bindung, die in dem dreiviertel Jahr in dem wir ihn haben.
Das macht mich unglaublich glücklich und treibt mir Freudentränen in die Augen.
Aber mache ich vielleicht zuviel?
Andere gehen abends ins Fitnessstudio um einen Ausgleich zu haben und runterzukommen.
Ist es bei mir der Hund? Ist es von mir egoistisch ihn zum Ausgleich meines Job "zu nutzen"?
Ist es Rasseabhängig wieviel Auslastung ein Hund wirklich braucht?
Oder dient es zur Problembekämpfung?
Ist es blöd sich überhaupt solche Gedanken zu machen?
Ein Beispiel:
Nachbars von uns haben einen "reinrassigen Mischlung", es ist alles drin was klein ist und gerne bellt: Dackel, Pinscher, Chiwawa, Jack Russel etc.
Dieser Hund bellt und bellt und bellt und bellt.
Die Bezugsperson (Frau Nachbarin) und kann es schnell stoppen, aber nicht verhindern.
Die Frau ist den ganzen Tag zu Hause, sie geht einmal die Woche in eine gemischte Hundegruppe wo die klassische Unterordnung geübt wird, ansonsten kommt der Hund tagsüber 3 mal raus, mininmal zum nächsten Rasenplatz, maximal eine Runde um den Block,
Wäre dem Hund gedient wenn er mehr Auslastung erfahren würde?? Würde er davon auch ruhiger?
ABER mein Hund pöppelt momentan, bei der Auslastung, siehe oben auch alles an!
Meine Hundetrainerin sagt, es liegt evtl. an der zuwenigen Sozialisation in der 8-12 Woche UND er hat ein Kontrollverhalten und einen Beschützerinstinkt.
Ich arbeite dran und denke es wird besser, aber vieles wird trotzdem verbellt.
Was ist mit den Hunden die nur mehrmals am Tag rauskommen, aber kaum Ansprache bekommen, egal ob auf dem Spaziergang oder zu Hause und trotzdem kein Problemverhalten zeigen, super horchen und alles in allem zufrieden erscheinen...?
Wieviel ist dran an der Aussage:
"Nur ein ausgelasteter Hund ist ein glücklicher Hund?"
Ich bin neugierig auf Eure Antworten?
Liebe Grüße
Silke + Lyko
Nachtrag: ich bin noch auf folgenden Interessanten Artikel gestoßen
Überbeschäftigter Hund
Donnerstag, 14. Mai 2015
Dienstag, 12. Mai 2015
Trickdogging #2
Hallo zusammen!
Ich schrieb ja vor ein paar Tagen, dass ich bei dem warmen Wetter abends eher kürzere Spaziergänge bevorzuge und lieber zu Hause dann Auslastung über Trickdogging oder Deckentraining mache.
Etwas orientiere ich mich dabei, an der Hunde App über die ich über Isarhunde gestolpert bin .
Am Samstag war dort Tagesaufgabe : Sprung über den Arm
Springen kann Lyko sehr gut, aber meist springe ich vor und er springt hinterher, daher war das eine Aufgabe die ich erstmal von Anfang an aufbauen mußte.
Ich nahm also einen Besen legte ihn mir im Knien auf und hackte ihn in der Verankerung meiner Wäschespinne im Garten ein und lockte Lyko mit seinem Ball rüber und nüber...
Seht selbst: (Sorry um den Lärm im Hintergrund, bei uns wird grad eine Kreisverbindungsstraße in der Nachbarschaft gebaut)
Das übte ich übers WE und heute traute ich mich, die Stange höher zu legen, so auf Sitzhöhe unsers Gartenstuhls. Zur Motivation warf ich diesmal Fleischwurststückchen. Damit ging es besser als mit seinem Lieblingsball
Okay, das ist zwar kein Arm, aber Lyko kennt nun das Kommando und das springen, ich werde nun versuchen meinen Arm neben den Besenstiel zu halten und das irgendwie auszutauschen.
Ein Workshop bei der Hundeapp war das "Deckentraining" Es war über drei aufgaben auftteilt:
1.) Decke/Korb positiv verstecken
2.) Schicken und wieder rauslocken
3.) Auf Distanz schicken und bleiben.
Das klappt im Prinzip gut, Wir haben das letztes Jahr trainiert, in dem er dort immer warten mußte, wenn sein Spielzeug versteckte... das klappte zum Lernen besser als das trockene Trainieren,
Aber ich habe den Workshop trotzdem mal gemacht und das so sieht das bei uns aus...
Außerdem habe ich unserem aktuellen Trick Füsse kreuzen trainiert.
Mein "Peng"-Video ist leider zu dunkel geworden, man hört zwar was, aber sieht nichts, das muß ich nochmal draußen filmen, das sind die Lichtverhältnisse besser
Heute abend habe ich dann mit den letzten Käsestücken die ich noch hatte mal angefangen Lyko mit den 8er Bewegungen durch die Beine zu locken, ich will dann mal das Slalom durch die Beine trainiern.
Super schön fand ich dass Lyko es überhaupt nicht mehr schlimm findet, wenn er durch die Beine läuft oder zwischen meinen Beinen steht, das war vor einem Dreivierteljahr überhaupt nicht möglich....
Es ist ja eine unangehme Übung, weil die meisten Hunde es nicht so gerne habe wenn jemand über ihnen steht, aber dasss Lyko es nun zuläßt sehe ich als Vertrauensbeweis .
Es macht so Spaß mit dem Hund Tricks zu lernen, ich muß echt aufpassen dass ich nicht zu viel mache.
Auch wollte ich Euch ein Video machen von unserem ZOS Übungen. Ich habe mein Trümmerfeld draußen und es fing da leider ab an zu regnen, also gibt es das wann anders...
Gruß Silke + Lyko
Ich schrieb ja vor ein paar Tagen, dass ich bei dem warmen Wetter abends eher kürzere Spaziergänge bevorzuge und lieber zu Hause dann Auslastung über Trickdogging oder Deckentraining mache.
Etwas orientiere ich mich dabei, an der Hunde App über die ich über Isarhunde gestolpert bin .
Am Samstag war dort Tagesaufgabe : Sprung über den Arm
Springen kann Lyko sehr gut, aber meist springe ich vor und er springt hinterher, daher war das eine Aufgabe die ich erstmal von Anfang an aufbauen mußte.
Ich nahm also einen Besen legte ihn mir im Knien auf und hackte ihn in der Verankerung meiner Wäschespinne im Garten ein und lockte Lyko mit seinem Ball rüber und nüber...
Seht selbst: (Sorry um den Lärm im Hintergrund, bei uns wird grad eine Kreisverbindungsstraße in der Nachbarschaft gebaut)
Ein Workshop bei der Hundeapp war das "Deckentraining" Es war über drei aufgaben auftteilt:
1.) Decke/Korb positiv verstecken
2.) Schicken und wieder rauslocken
3.) Auf Distanz schicken und bleiben.
Das klappt im Prinzip gut, Wir haben das letztes Jahr trainiert, in dem er dort immer warten mußte, wenn sein Spielzeug versteckte... das klappte zum Lernen besser als das trockene Trainieren,
Aber ich habe den Workshop trotzdem mal gemacht und das so sieht das bei uns aus...
Außerdem habe ich unserem aktuellen Trick Füsse kreuzen trainiert.
Mein "Peng"-Video ist leider zu dunkel geworden, man hört zwar was, aber sieht nichts, das muß ich nochmal draußen filmen, das sind die Lichtverhältnisse besser
Heute abend habe ich dann mit den letzten Käsestücken die ich noch hatte mal angefangen Lyko mit den 8er Bewegungen durch die Beine zu locken, ich will dann mal das Slalom durch die Beine trainiern.
Super schön fand ich dass Lyko es überhaupt nicht mehr schlimm findet, wenn er durch die Beine läuft oder zwischen meinen Beinen steht, das war vor einem Dreivierteljahr überhaupt nicht möglich....
Es ist ja eine unangehme Übung, weil die meisten Hunde es nicht so gerne habe wenn jemand über ihnen steht, aber dasss Lyko es nun zuläßt sehe ich als Vertrauensbeweis .
Es macht so Spaß mit dem Hund Tricks zu lernen, ich muß echt aufpassen dass ich nicht zu viel mache.
Auch wollte ich Euch ein Video machen von unserem ZOS Übungen. Ich habe mein Trümmerfeld draußen und es fing da leider ab an zu regnen, also gibt es das wann anders...
Gruß Silke + Lyko
Montag, 11. Mai 2015
Hundeerziehungs-Dschungel
Hallo!
Als ich am Samstag mit Lyko unterwegs war, ich habe ja in meinem Beitrag Unterwegs #5 davon berichtet, bin ich ja wie geschrieben auf eine andere Hundehalterin gestoßen.
Sie war total begeistert von Lyko und ich platzte innerlich vor Stolz als ihr Hund einem Reh hinterherjagt und ein paar Minuten verschwunden war, ich bei Lyko aber das Nachjagen verhindern konnte.
Als wir dann später aber an Pferdekoppeln kamen, nahm ich meinen bis dahin super folgsamen Hund an die mitgeführte Flexileine und ab da kamen dann die Probleme.
Pferden begegnen wir bei uns häufiger, da bei uns auf der einen Feldseite eine Reitstall ist und die Pferde nebendran auf Weiden grasen und Freilauf haben.
Ich hatte bereits einmal den Vorfall, dass Lyko ein Pferd dass, als wir ankamen, neugierig auf den Zaun zugtrottet kam und Lyko nach vorne schoss und bösartig bellte. Ich hatte ihn damals an der Leine.
Mein Mann hatte in freilaufend, als eine Pferdepflegerin kam, zwei der Pferde von der Koppel holte und Lyko hinraste und bellte, nicht mehr ansprechbar war und die Pferdepflegerin die größten Probleme mit den scheuenden Pferden hatte.
Die Frau am Samstag meinte dann nur, ich solle doch Lyko Fuß nehmen, was aber unter dieser Ablenkung nicht einfach war. Leinenführigkeit ist ja etwas was wir gerade trainieren.
Die Frau meinte, dass müsste aber trainiert werden und welchen Erziehungsstil ich anwenden würde.
Ich schaute sie an und wußte nicht genau was ich antworten sollte, den ich erziehe Lyko nicht nach Erziehungsstilen sondern eher nach Methoden die wirken und diese so sanft wie möglich erfolgen.
Momentan habe ich zwar eine Trainerin die nach Martin Rütter's D.O.G.S gelernt hat und auch praktiziert, aber es kommt etwas auf den Hund drauf an.
Mit Lutz waren wir bei einer Hundeschule die Thomas Baumann Erziehungsstilen arbeitet.
Im Nachhinein war es gut und richtig, ich hatte damit Erfolg und eine Super Bindung zu ihm.
Der Unterschied, ist z.B. dass Lutz am Kopfhalfer lief, der Blickkontakt zu Artgenossen die Probleme machten (er war nicht verträglich) wurde über zoppeln am Halti und Kopfabdrehung vom Halter gesteuert. Wenn dann trotzdem gerüpelt wurde, wurde es auch mal heftigem am Opfhalter gezogen und auch mal ein Wasserspritzer als Abbruchsignal eingesetzt.
Das machte meist der Trainer, ich hätte das nicht gekonnt. Und Wasser fand Lutz toll und nahme es nicht als Massregelung.
Meine jetzige Trainierin empfahl mir anfangs das Halti Harness weil sie sagt, das Ruckeln am Kopfhalfer sei nicht gut für die Nackenmuskulkulatur. Ich kaufte mir eins, kam damit aber nicht klar und ging zum Kopfhalfer über, aber nur zum führen, nicht zum ruckeln und ich brachte wenn Lyko nach vorne geht dann auch über Kommando ihn zum aufhören, so wie ich es auch bei Lutz machen sollte.
Dies möchte meine Trainerin nicht mehr, denn sie sagt, dass der Hund ja nicht wirklich versteht was ich sage, sondern er merkt nur dass er Aufmerksamkeitbekommt und das soll er nicht für Dinge die er nicht machen soll.
Er bekommt Lob für Dinge die er toll macht und wird ignoriert für Dinge die er falsch macht!
Ich muß sagen, das fällt mir sehr schwer, denn mir ist es immer unangenehm ihn wild bellend und dopsend aber ignorierendn an Müttern mit Kinderwagen, anderen Hundehalter, etcetcetc vorbeizuführen. Meist rutscht mir doch ein kurzes energisches "Schluß!" raus und Lyko ist dann auch zu 90% still...
Vorhin bin ich dann bei befreundeten Menschen auf Google+ vorbeigesurft und bin dabei auch bei die auch eine Hundeschule führt auf den YT Kanal von Animal Learn aufmerksam geworden.
Diese Trainingsmethode kenne ich von meiner allerersten Hündin. Sie ist sehr sanft, ähnlich wie die, die ich nun mit Lyko anwende und geht über positive Verstärkung und viel Lob.
Leider habe ich es noch geschafft die beiden Bücher über die Calming Signals von Turid Rugaard mir zuzulegen, ich habe jedoch die beiden CDs die ebenfalls die Körpersignale des Hundes erklären, aber leider nicht, wie ein Halter damit umgeht, Hündisch-Deutsch (oder so ähnlich).
Sehr umstritten aber doch durch ihrer Rudel-Einstellungs-Geschichte ist Maja Nowak.
Sie hat(te) immer mal ähnlich wie Martin Rütter eine Fernsehsendung.
Sie hat ihre Erziehungsstil sich selbst angeeignet, in dem sie Wolfsrudel beoachtet hat und außer ihren Zischlauten, finde ich ihre Art der Erziehung gut. Einmal habe ich eine Folge gesehen, da war ein Hund der ähnliche Probleme hatte, wie Lyko sie auch an den Tag legt, z.b. in fahrende Autos zu springen, alles und jedes anzubellen. M.N. erklärte damals es sei ein Leithund und ich beobachtet solche Sachen bei Lyko auch. Er ist immer der Hund der voranrennt, immer der jenige der andere besteigt und unterdrückt, derjenige der knupfft und begrenzt...
leider war mir damals der Trainingsansatz nicht aussagekräftig genug erklärt.
Wo wir bei Fernsehsendungen sind, habe ich damals als wir Lutz neu bei uns hatten Holger Schüler empfohlen bekommen.
Er hat bereits zwei Bücher herausgebracht, von dem ich das erste "Menschen an der Leine" gelesen habe. Auch habe ich ihn mal auf einer Tiermesse live gesehen und mit ihm anschließend geredet.
Er ist wahnsinnig teuer und so wirklich kann ich seinen Erziehungsstil nicht einordnen.
Was ich mir bei ihm gemerkt habe ist, dass der Hund einen festen Liegenplatz braucht, dass ich der jenige bin der bei der Haustür zuerst rausgeht, checkt und dann den Hund holt und der den Hund notfalls auch mal körperlich begrenzt.
Da wäre ich dann auch schon bei Mirko Tomasini der immerwieder bei Tiere suchen ein ZuHause mit Erziehungstipps oder Diskussionsbeiträgen gerufen wird.
Manuela Zeitz ist ebenfalls Hundetrainerin, die ich aber über ihr Forum Trickschule kennengelernt habe. Sie arbeitet auch nur über positive Bestärkung ist nicht unbedingt mit Mirko Tomasinis Erziehugnsmethoden einverstanden, sie lehnt Gewalt in der Hundeerziehung ab.
Hier schließt sich der Kreis und ich bin wieder am Anfang.
Die Liste mit Experten könnte ich ewig weiterführen:
-Udo Gansloßer
-Dorit Feddersen-Petersen
-Jan Nijboer
-Ute Blaschke-Berthold
Aber über FB habe ich gelesen, dass das Hundemagazin SitzPlatzFuss in seiner Oktober-Ausgabe zu den Experten einen Artikel oder eine Serie schreiben will.
Darauf freue ich mich und das Heft werde ich mir gerne holen.
Wie steht ihr zu den Erziehungsstilen. Habt ihr Favoriten, oder Erziehungsstile die euch überhaupt nicht zusagen?
Gruß Silke + Lyko
Als ich am Samstag mit Lyko unterwegs war, ich habe ja in meinem Beitrag Unterwegs #5 davon berichtet, bin ich ja wie geschrieben auf eine andere Hundehalterin gestoßen.
Sie war total begeistert von Lyko und ich platzte innerlich vor Stolz als ihr Hund einem Reh hinterherjagt und ein paar Minuten verschwunden war, ich bei Lyko aber das Nachjagen verhindern konnte.
Als wir dann später aber an Pferdekoppeln kamen, nahm ich meinen bis dahin super folgsamen Hund an die mitgeführte Flexileine und ab da kamen dann die Probleme.
Pferden begegnen wir bei uns häufiger, da bei uns auf der einen Feldseite eine Reitstall ist und die Pferde nebendran auf Weiden grasen und Freilauf haben.
Ich hatte bereits einmal den Vorfall, dass Lyko ein Pferd dass, als wir ankamen, neugierig auf den Zaun zugtrottet kam und Lyko nach vorne schoss und bösartig bellte. Ich hatte ihn damals an der Leine.
Mein Mann hatte in freilaufend, als eine Pferdepflegerin kam, zwei der Pferde von der Koppel holte und Lyko hinraste und bellte, nicht mehr ansprechbar war und die Pferdepflegerin die größten Probleme mit den scheuenden Pferden hatte.
Die Frau am Samstag meinte dann nur, ich solle doch Lyko Fuß nehmen, was aber unter dieser Ablenkung nicht einfach war. Leinenführigkeit ist ja etwas was wir gerade trainieren.
Die Frau meinte, dass müsste aber trainiert werden und welchen Erziehungsstil ich anwenden würde.
Ich schaute sie an und wußte nicht genau was ich antworten sollte, den ich erziehe Lyko nicht nach Erziehungsstilen sondern eher nach Methoden die wirken und diese so sanft wie möglich erfolgen.
Momentan habe ich zwar eine Trainerin die nach Martin Rütter's D.O.G.S gelernt hat und auch praktiziert, aber es kommt etwas auf den Hund drauf an.
Mit Lutz waren wir bei einer Hundeschule die Thomas Baumann Erziehungsstilen arbeitet.
Im Nachhinein war es gut und richtig, ich hatte damit Erfolg und eine Super Bindung zu ihm.
Der Unterschied, ist z.B. dass Lutz am Kopfhalfer lief, der Blickkontakt zu Artgenossen die Probleme machten (er war nicht verträglich) wurde über zoppeln am Halti und Kopfabdrehung vom Halter gesteuert. Wenn dann trotzdem gerüpelt wurde, wurde es auch mal heftigem am Opfhalter gezogen und auch mal ein Wasserspritzer als Abbruchsignal eingesetzt.
Das machte meist der Trainer, ich hätte das nicht gekonnt. Und Wasser fand Lutz toll und nahme es nicht als Massregelung.
Meine jetzige Trainierin empfahl mir anfangs das Halti Harness weil sie sagt, das Ruckeln am Kopfhalfer sei nicht gut für die Nackenmuskulkulatur. Ich kaufte mir eins, kam damit aber nicht klar und ging zum Kopfhalfer über, aber nur zum führen, nicht zum ruckeln und ich brachte wenn Lyko nach vorne geht dann auch über Kommando ihn zum aufhören, so wie ich es auch bei Lutz machen sollte.
Dies möchte meine Trainerin nicht mehr, denn sie sagt, dass der Hund ja nicht wirklich versteht was ich sage, sondern er merkt nur dass er Aufmerksamkeitbekommt und das soll er nicht für Dinge die er nicht machen soll.
Er bekommt Lob für Dinge die er toll macht und wird ignoriert für Dinge die er falsch macht!
Ich muß sagen, das fällt mir sehr schwer, denn mir ist es immer unangenehm ihn wild bellend und dopsend aber ignorierendn an Müttern mit Kinderwagen, anderen Hundehalter, etcetcetc vorbeizuführen. Meist rutscht mir doch ein kurzes energisches "Schluß!" raus und Lyko ist dann auch zu 90% still...
Vorhin bin ich dann bei befreundeten Menschen auf Google+ vorbeigesurft und bin dabei auch bei die auch eine Hundeschule führt auf den YT Kanal von Animal Learn aufmerksam geworden.
Diese Trainingsmethode kenne ich von meiner allerersten Hündin. Sie ist sehr sanft, ähnlich wie die, die ich nun mit Lyko anwende und geht über positive Verstärkung und viel Lob.
Leider habe ich es noch geschafft die beiden Bücher über die Calming Signals von Turid Rugaard mir zuzulegen, ich habe jedoch die beiden CDs die ebenfalls die Körpersignale des Hundes erklären, aber leider nicht, wie ein Halter damit umgeht, Hündisch-Deutsch (oder so ähnlich).
Sehr umstritten aber doch durch ihrer Rudel-Einstellungs-Geschichte ist Maja Nowak.
Sie hat(te) immer mal ähnlich wie Martin Rütter eine Fernsehsendung.
Sie hat ihre Erziehungsstil sich selbst angeeignet, in dem sie Wolfsrudel beoachtet hat und außer ihren Zischlauten, finde ich ihre Art der Erziehung gut. Einmal habe ich eine Folge gesehen, da war ein Hund der ähnliche Probleme hatte, wie Lyko sie auch an den Tag legt, z.b. in fahrende Autos zu springen, alles und jedes anzubellen. M.N. erklärte damals es sei ein Leithund und ich beobachtet solche Sachen bei Lyko auch. Er ist immer der Hund der voranrennt, immer der jenige der andere besteigt und unterdrückt, derjenige der knupfft und begrenzt...
leider war mir damals der Trainingsansatz nicht aussagekräftig genug erklärt.
Wo wir bei Fernsehsendungen sind, habe ich damals als wir Lutz neu bei uns hatten Holger Schüler empfohlen bekommen.
Er hat bereits zwei Bücher herausgebracht, von dem ich das erste "Menschen an der Leine" gelesen habe. Auch habe ich ihn mal auf einer Tiermesse live gesehen und mit ihm anschließend geredet.
Er ist wahnsinnig teuer und so wirklich kann ich seinen Erziehungsstil nicht einordnen.
Was ich mir bei ihm gemerkt habe ist, dass der Hund einen festen Liegenplatz braucht, dass ich der jenige bin der bei der Haustür zuerst rausgeht, checkt und dann den Hund holt und der den Hund notfalls auch mal körperlich begrenzt.
Da wäre ich dann auch schon bei Mirko Tomasini der immerwieder bei Tiere suchen ein ZuHause mit Erziehungstipps oder Diskussionsbeiträgen gerufen wird.
Manuela Zeitz ist ebenfalls Hundetrainerin, die ich aber über ihr Forum Trickschule kennengelernt habe. Sie arbeitet auch nur über positive Bestärkung ist nicht unbedingt mit Mirko Tomasinis Erziehugnsmethoden einverstanden, sie lehnt Gewalt in der Hundeerziehung ab.
Hier schließt sich der Kreis und ich bin wieder am Anfang.
Die Liste mit Experten könnte ich ewig weiterführen:
-Udo Gansloßer
-Dorit Feddersen-Petersen
-Jan Nijboer
-Ute Blaschke-Berthold
Aber über FB habe ich gelesen, dass das Hundemagazin SitzPlatzFuss in seiner Oktober-Ausgabe zu den Experten einen Artikel oder eine Serie schreiben will.
Darauf freue ich mich und das Heft werde ich mir gerne holen.
Wie steht ihr zu den Erziehungsstilen. Habt ihr Favoriten, oder Erziehungsstile die euch überhaupt nicht zusagen?
Gruß Silke + Lyko
Ausgesperrt
Hallo!
Als wir gestern beim Grillen waren, ist mir eingefallen, dass ich Euch von einer "spaßigen" Episode mit Lyko erzählen kann.
Also Lyko kann Türen öffnen, falls er in einem Raum ist und man die Tür zwischen ihm und uns zumacht, springt er auf die Klinke und macht die Türen auf.
Brisant gerade wenn man z.B. auf dem Klo ist...
Er kann es nach innen und nach außen.
Daher ist bei uns immer die Haustür abgeschlossen und wenn wir zu Hause sind steckt dann auch immer der Schlüssel.
Als wir vor ein paar Wochen die Grillsaison eröffneten, habe ich Lyko, weil er an dem Tag so wild und verspielt war, vorsichtshalber im Wohnzimmer eingesperrt, damit der nicht an den Grill kam und ein Unfall passierte.
Nun war aber ein paar Tage vorher der Fensterbauer dagewesen und der Griff der Terrassentür war frisch geölt und super leichtgängig.
Lyko passte es natürlich ÜBERHAUPT nicht, dass er drinnen war und wir draußen und machte, was er sonst auch machte und sprang auf den Türgriff, der unter seinem Gewicht nach unten klappte und somit waren wir AUSGESPERRT!
Mal ein Bild zur Veranschaulichung - damals war Lyko draußen und wir drin und die Tür war gekippt... und er wollte unbedingt zu uns...
So, wat nun?
Griff wiederhochdrücken kann Lyko nicht.
Ich habe mich also nach hinten, neben dem Gartenhaus am Ende des Garten zwischen Regentonne, Abflußrohr und Efeu aufs Hintere Grundstück gearbeitet und bin vorne herum zur Haustür.
Tja der Ersatzschlüssel brachte ja nichts, WEIL unser Schlüssel steckte ja von innen.
Meine Nachbarn vorne saßen im Garten und waren ebenfalls am Grillen und bat dort um einen Metallkleiderbügel.
Mein Nachbar kam mit dem Gewünschten und einem Ledergürtel und wir versuchten über das einzig gekippte Fenster, das Klofenster, ins Haus zu gelangen.
Nachdem mein Nachbar dann noch eine kleine Trittleiter geholt hat, weil die Mülleimer vor der Tür nicht genug Stabilität brachten, ging es los:
Einbrechen ins eigene Zuhause! ;-)
Mit dem Drahtbügel konnte man nichts ausrichten, denn der Fenstergriff läßt/ließ sich nur bewegen, wenn das Fenster im Rahmen RANGEZOGEN ist.
Mein Nachbar kam auf die Idee aus dem Gürtel eine Schlaufe zu machen, und sie dann mit der Gürtellänge über die Fensterbreite durch Ranziehen des Fensters zu bewegen.
Dieser Plan ging auf, nach ungefähr einer Millionen Versuche, nachdem der Gürtel abrutschte, ich meinen Arm klemmte....
Aber es gelang uns das Fenster ranzuziehen, den Griff in die Wagerechte zu ziehen, den großen Blumentopf zur Seite zu drücken ohne dass er auf den Boden fiel und ich konnte ins Haus.
Das war echt aufregend und so spaßig das anhört, mir ist ganz schön die Muffe gegangen...
Was wäre z.B. wenn noch etwas auf dem Herd gestanden hätte...
Zu Not hätte ich ein Fenster einschlagen müssen und das dann ersetzen.
Den Haustürschlüssel lasse ich seit diesem Erlebnis nicht mehr stecken, dass man wenigstens mit dem Ersatzschlüssel ins Haus kann.
Gruß Silke
Als wir gestern beim Grillen waren, ist mir eingefallen, dass ich Euch von einer "spaßigen" Episode mit Lyko erzählen kann.
Also Lyko kann Türen öffnen, falls er in einem Raum ist und man die Tür zwischen ihm und uns zumacht, springt er auf die Klinke und macht die Türen auf.
Brisant gerade wenn man z.B. auf dem Klo ist...
Er kann es nach innen und nach außen.
Daher ist bei uns immer die Haustür abgeschlossen und wenn wir zu Hause sind steckt dann auch immer der Schlüssel.
Als wir vor ein paar Wochen die Grillsaison eröffneten, habe ich Lyko, weil er an dem Tag so wild und verspielt war, vorsichtshalber im Wohnzimmer eingesperrt, damit der nicht an den Grill kam und ein Unfall passierte.
Nun war aber ein paar Tage vorher der Fensterbauer dagewesen und der Griff der Terrassentür war frisch geölt und super leichtgängig.
Lyko passte es natürlich ÜBERHAUPT nicht, dass er drinnen war und wir draußen und machte, was er sonst auch machte und sprang auf den Türgriff, der unter seinem Gewicht nach unten klappte und somit waren wir AUSGESPERRT!
Mal ein Bild zur Veranschaulichung - damals war Lyko draußen und wir drin und die Tür war gekippt... und er wollte unbedingt zu uns...
So, wat nun?
Griff wiederhochdrücken kann Lyko nicht.
Ich habe mich also nach hinten, neben dem Gartenhaus am Ende des Garten zwischen Regentonne, Abflußrohr und Efeu aufs Hintere Grundstück gearbeitet und bin vorne herum zur Haustür.
Tja der Ersatzschlüssel brachte ja nichts, WEIL unser Schlüssel steckte ja von innen.
Meine Nachbarn vorne saßen im Garten und waren ebenfalls am Grillen und bat dort um einen Metallkleiderbügel.
Mein Nachbar kam mit dem Gewünschten und einem Ledergürtel und wir versuchten über das einzig gekippte Fenster, das Klofenster, ins Haus zu gelangen.
Nachdem mein Nachbar dann noch eine kleine Trittleiter geholt hat, weil die Mülleimer vor der Tür nicht genug Stabilität brachten, ging es los:
Einbrechen ins eigene Zuhause! ;-)
Mit dem Drahtbügel konnte man nichts ausrichten, denn der Fenstergriff läßt/ließ sich nur bewegen, wenn das Fenster im Rahmen RANGEZOGEN ist.
Mein Nachbar kam auf die Idee aus dem Gürtel eine Schlaufe zu machen, und sie dann mit der Gürtellänge über die Fensterbreite durch Ranziehen des Fensters zu bewegen.
Dieser Plan ging auf, nach ungefähr einer Millionen Versuche, nachdem der Gürtel abrutschte, ich meinen Arm klemmte....
Aber es gelang uns das Fenster ranzuziehen, den Griff in die Wagerechte zu ziehen, den großen Blumentopf zur Seite zu drücken ohne dass er auf den Boden fiel und ich konnte ins Haus.
Das war echt aufregend und so spaßig das anhört, mir ist ganz schön die Muffe gegangen...
Was wäre z.B. wenn noch etwas auf dem Herd gestanden hätte...
Zu Not hätte ich ein Fenster einschlagen müssen und das dann ersetzen.
Den Haustürschlüssel lasse ich seit diesem Erlebnis nicht mehr stecken, dass man wenigstens mit dem Ersatzschlüssel ins Haus kann.
Gruß Silke
Sonntag, 10. Mai 2015
Fährten-Arbeit-Hausaufgaben und Entenjagd
Hallo zusammen!
heute waren es wieder super schön und sehr warm, daher bin ich mit Lyko an die Stelle mit dem Damm gefahren, wo ich Euch neulich schonmal mit genommen habe, nur dass wir diesmal auf der anderen Seite der Schnellstraße unterwegs waren.
Dort habe ich mal ein Video mit Lyko Planscherei gedreht, dass damit endet, dass er ein Enten-Brutplatz aufgestöbert und ich alle Mühe ihn vom jagen abzuhalten, dabei habe mir die Lunge aus dem Leib gerufen, bin weg gegangen... und nach gefühlter Ewigkeit kam er dann auch wieder.
Aber da war Mama Ente und Erpel echt beide in Aktion und waren auf der Flucht, bzw auf Angriff.
Puh... das war echt ganz schön schlimm!
Als ich ihn dann bei mir hatte, blieb er auch ganz brav da und machte garnicht den Versuch wieder ins Wasser zu gehen, aber eine kurze Weile später, waren die Enten immernoch parrallel zu uns im Wasser und flogen sogar kurz vor uns einen Bogen vorbei. Ich habe kurz damit gerechnet, das Lyko wieder die Jagd aufnimmt, aber ein kurzes "NEIN" und er lief brav weiter.
Das habe ich dann mit Käsestücken, die ich für die Fährtenhausaufgaben dabei hatte, belohnt.
Nach einem kleinen Wall war ein Grasweg, den ich dazu nutzte mir ein Dreieck zu trampeln. Leider fand ich keine Stücke mit der ich das Dreick markieren konnte.
Während aber Lyko suchte, fuhr ein Radfahrer mit Hund vorbei. Während dessen Hund sich halb strangulierte, weil er in Lykos Richtung zog, suchte Lyko unbeirrt in seinem Dreieck nach den ausgstreuten Käsestückchen. Ich war SOOOOO stolz!
Wir machten dann eine kleine Pause, wurden von einem Pärchen mit zwei Hunden passiert und dann trampelte ich nochmal das Dreick und daraus eine Fährte.
Lyko konnte es nicht warten, loszusuchen und fing ehr mit der Fährte an als mit dem Dreieck, aber dafür, dass er bei den ersten Hausaufgaben vor ein paar Tagen, überhaupt nicht suchen wollte, okay, ich hatte nur Trockenfutter dabei und ausgestreut, war das echt eine Steigerung von 100 % und es super Spaß gemacht
Nun liegt neben mir und schläft, nachher bekommt er noch seinen mit körnigen Frischkäse gefüllten, eingefrorenen KONG und dann ist der Tag auch wieder rum.
Gruß Silke + Lyko
P.S. Über Kommentare würde ich mich übrigens freuen ;-)
heute waren es wieder super schön und sehr warm, daher bin ich mit Lyko an die Stelle mit dem Damm gefahren, wo ich Euch neulich schonmal mit genommen habe, nur dass wir diesmal auf der anderen Seite der Schnellstraße unterwegs waren.
Dort habe ich mal ein Video mit Lyko Planscherei gedreht, dass damit endet, dass er ein Enten-Brutplatz aufgestöbert und ich alle Mühe ihn vom jagen abzuhalten, dabei habe mir die Lunge aus dem Leib gerufen, bin weg gegangen... und nach gefühlter Ewigkeit kam er dann auch wieder.
Aber da war Mama Ente und Erpel echt beide in Aktion und waren auf der Flucht, bzw auf Angriff.
Puh... das war echt ganz schön schlimm!
Als ich ihn dann bei mir hatte, blieb er auch ganz brav da und machte garnicht den Versuch wieder ins Wasser zu gehen, aber eine kurze Weile später, waren die Enten immernoch parrallel zu uns im Wasser und flogen sogar kurz vor uns einen Bogen vorbei. Ich habe kurz damit gerechnet, das Lyko wieder die Jagd aufnimmt, aber ein kurzes "NEIN" und er lief brav weiter.
Das habe ich dann mit Käsestücken, die ich für die Fährtenhausaufgaben dabei hatte, belohnt.
Nach einem kleinen Wall war ein Grasweg, den ich dazu nutzte mir ein Dreieck zu trampeln. Leider fand ich keine Stücke mit der ich das Dreick markieren konnte.
Während aber Lyko suchte, fuhr ein Radfahrer mit Hund vorbei. Während dessen Hund sich halb strangulierte, weil er in Lykos Richtung zog, suchte Lyko unbeirrt in seinem Dreieck nach den ausgstreuten Käsestückchen. Ich war SOOOOO stolz!
Wir machten dann eine kleine Pause, wurden von einem Pärchen mit zwei Hunden passiert und dann trampelte ich nochmal das Dreick und daraus eine Fährte.
Lyko konnte es nicht warten, loszusuchen und fing ehr mit der Fährte an als mit dem Dreieck, aber dafür, dass er bei den ersten Hausaufgaben vor ein paar Tagen, überhaupt nicht suchen wollte, okay, ich hatte nur Trockenfutter dabei und ausgestreut, war das echt eine Steigerung von 100 % und es super Spaß gemacht
Nun liegt neben mir und schläft, nachher bekommt er noch seinen mit körnigen Frischkäse gefüllten, eingefrorenen KONG und dann ist der Tag auch wieder rum.
Gruß Silke + Lyko
P.S. Über Kommentare würde ich mich übrigens freuen ;-)
Unterwegs #5
Hallo!
Da gestern Samstag war und für mich immer das Highlight des Tages darin besteht mir Lyko zu schnappen und ab zum Gassi gehen, runter zu fahren, die Natur zu genießen und die Bewegung mit Hund draußen an der frischen Luft.
Ich hatte vor mit ihm einen Weg den ich vor 3 Jahren mit meiner ersten Hündin häufig gegangen bin zu reaktivieren und hatte neulich von einem Hundebesitzer einen neuen Fußweg dazu verklickert bekommen.
Lyko und ich sind also los:
Ich habe ihm gestern das Trixie Geschirr angezogen, weil ich mir einbilde das K9 Geschirr mit dem "Sattel" ist warm und wir hatten gestern 26°C mit schwülwarmer Luftfreuchtigkeit.
Wir mussten, wir üblich bei uns erstmal einen steilen Anstieg hoch, aber oben angekommen, wird man mit einem wunderschönen Panoramablick belohnt:
Dort kommt ein kleiner Gebirgsbach aus dem Berg, wo Lyko die Pfoten erfischen und etwas Wasser trinken könnte, ABER er wollte nur mit seinem gefundenen Stock spielen
Lyko war dann bald aber von der Wärme und dem Anstieg erschöpft und suchte sich ein lauschiges Schattenplätzchen:
Normalerweise gehen wir an dieser Weggabelung dann immer rechts und kommen dann weiter auf einen Wanderweg
oder eben wieder runter, wir gingen aber den Weg nach links und folgten diesem schmalen Fußpfad:
Stöcke wurden weiterhin mitgetragen:
und bekämpft:
Da es stetig bergaufging, machten wir hier eine kurze Trink- und Verschnaufspause:
Von dort hatte man einen weiteren wunderschönen Panoramablick.
Wir folgten der Wegmarkierung und wurden trafen auf Wanderer, da unser Weg ein Teil des Burgen-Blütenweg war.
Lyko bog dann irgendwann an dem Weg plötzlich scharf rechts ab und vor uns tat sich diese traumhafte Lichtung, die ich noch nicht kannte, auf:
Ich habe dort ein Video für Euch gedreht, als hinter uns eine Hundebesitzerin dazukam und wir den Weg gemeinsam mit unseren Hunden fortführten, daher gibt es keine Bilder mehr...
Aber sie war total begeistert von Lyko obwohl er ihr mehrmals einen getragenen Stock schmerzhaft in Kniekehle und Schienenbeine schlug.<3
Gruß Silke + Lyko
Da gestern Samstag war und für mich immer das Highlight des Tages darin besteht mir Lyko zu schnappen und ab zum Gassi gehen, runter zu fahren, die Natur zu genießen und die Bewegung mit Hund draußen an der frischen Luft.
Ich hatte vor mit ihm einen Weg den ich vor 3 Jahren mit meiner ersten Hündin häufig gegangen bin zu reaktivieren und hatte neulich von einem Hundebesitzer einen neuen Fußweg dazu verklickert bekommen.
Lyko und ich sind also los:
Ich habe ihm gestern das Trixie Geschirr angezogen, weil ich mir einbilde das K9 Geschirr mit dem "Sattel" ist warm und wir hatten gestern 26°C mit schwülwarmer Luftfreuchtigkeit.
Wir mussten, wir üblich bei uns erstmal einen steilen Anstieg hoch, aber oben angekommen, wird man mit einem wunderschönen Panoramablick belohnt:
Dort kommt ein kleiner Gebirgsbach aus dem Berg, wo Lyko die Pfoten erfischen und etwas Wasser trinken könnte, ABER er wollte nur mit seinem gefundenen Stock spielen
Lyko war dann bald aber von der Wärme und dem Anstieg erschöpft und suchte sich ein lauschiges Schattenplätzchen:
Normalerweise gehen wir an dieser Weggabelung dann immer rechts und kommen dann weiter auf einen Wanderweg
oder eben wieder runter, wir gingen aber den Weg nach links und folgten diesem schmalen Fußpfad:
Stöcke wurden weiterhin mitgetragen:
und bekämpft:
Da es stetig bergaufging, machten wir hier eine kurze Trink- und Verschnaufspause:
Von dort hatte man einen weiteren wunderschönen Panoramablick.
Wir folgten der Wegmarkierung und wurden trafen auf Wanderer, da unser Weg ein Teil des Burgen-Blütenweg war.
Lyko bog dann irgendwann an dem Weg plötzlich scharf rechts ab und vor uns tat sich diese traumhafte Lichtung, die ich noch nicht kannte, auf:
Ich habe dort ein Video für Euch gedreht, als hinter uns eine Hundebesitzerin dazukam und wir den Weg gemeinsam mit unseren Hunden fortführten, daher gibt es keine Bilder mehr...
Aber sie war total begeistert von Lyko obwohl er ihr mehrmals einen getragenen Stock schmerzhaft in Kniekehle und Schienenbeine schlug.<3
Gruß Silke + Lyko
Freitag, 8. Mai 2015
Anekdoten, Abenteuer und viele mehr
Hallo!
Das Leben mit Hund ist witzig, unterhaltsam und wird nie langweilig.
Daher kam ich nach einer gestrigen Anekdote, die ich Euch gerne erzählen will, auf die Idee hier eine Rubrik aufzumachen und Euch davon zu erzählen.
Gestern waren mein Mann und ich einkaufen und brauchten u.a. eine rießige Wassermelone mit.
Sie war sehr groß und vorallem schwer. Ich konnte sie grad so vom von A nach B wuchten.
Als wir dann also zur Haustür reinkamen, sah Lyko nur was Rundes und war von mir nicht wegzubekommen, da er dachte es wäre ein Ball. Er ist ja DER Balljunkie schlechthin ...
Ich versuchte ihn mir vom Leib zu halten, aber er sprang immer an mir hoch und wollte diesen Ball haben. Mein Mann versuchte ihn abzurufen, aber Lyko war im Junkie-modus.
Also legte ich ihm die Wassermelone auf den Boden, damit er sehen konnte dass es eben kein Ball und kein Spielzeug ist.
Was dann kam war kaum zu glauben:
Er schnupperte, haute seine Zähne in die Melone und trug sie in einer unglaublichen Geschwindigkeit - ich muß hier nochmal betonen, die Melone wog mehrer Kilos!!! - ins Wohnzimmer
Leider kam ich mit meiner Kamera nicht hinterher...Sondern konnte es zu am Anfang knipsen:
Wir konnten ihm seine neuste Erungenschaft nur mit Müh und Not wegnehmen, ihn dem wir ihm ein Tauschgeschäft mit anderem Spielobjekt anboten, er hat die Wassermelone echt als Beute vetrachtet...
Gruß Silke+ Lyko
Das Leben mit Hund ist witzig, unterhaltsam und wird nie langweilig.
Daher kam ich nach einer gestrigen Anekdote, die ich Euch gerne erzählen will, auf die Idee hier eine Rubrik aufzumachen und Euch davon zu erzählen.
Gestern waren mein Mann und ich einkaufen und brauchten u.a. eine rießige Wassermelone mit.
Sie war sehr groß und vorallem schwer. Ich konnte sie grad so vom von A nach B wuchten.
Als wir dann also zur Haustür reinkamen, sah Lyko nur was Rundes und war von mir nicht wegzubekommen, da er dachte es wäre ein Ball. Er ist ja DER Balljunkie schlechthin ...
Ich versuchte ihn mir vom Leib zu halten, aber er sprang immer an mir hoch und wollte diesen Ball haben. Mein Mann versuchte ihn abzurufen, aber Lyko war im Junkie-modus.
Also legte ich ihm die Wassermelone auf den Boden, damit er sehen konnte dass es eben kein Ball und kein Spielzeug ist.
Was dann kam war kaum zu glauben:
Er schnupperte, haute seine Zähne in die Melone und trug sie in einer unglaublichen Geschwindigkeit - ich muß hier nochmal betonen, die Melone wog mehrer Kilos!!! - ins Wohnzimmer
Leider kam ich mit meiner Kamera nicht hinterher...Sondern konnte es zu am Anfang knipsen:
Wir konnten ihm seine neuste Erungenschaft nur mit Müh und Not wegnehmen, ihn dem wir ihm ein Tauschgeschäft mit anderem Spielobjekt anboten, er hat die Wassermelone echt als Beute vetrachtet...
Gruß Silke+ Lyko
Abonnieren
Posts (Atom)










