Dienstag, 14. Juli 2015

Magie einer Hunde-Runde

Hallo !

Sabrina hat auf ihrem Blog einen Artikel geschrieben, der mir mal wieder total aus de Seele spricht:

Die Magie einer Hunde-Runde

Ich erlebe es nahezu täglich bei meinen Abendrunden mit Lyko und ich habe ja auch schon davon berichtet;-)

Schon auf der Heimfahrt im Zug nach Hause, freue ich mich auf das Wiedersehen mit Lyko, überlege mir schon welche Runde ich laufen könnte, ob evtl. eine Fährte lege oder ob ich an bestimmte Stellen gehe um z.b. einstudierte Tricks mal outdoor zu üben.

Sobald der Spießrutenlauf-durch-die-Straßen  hinter uns liegt und wir auf dem Feld ankommen und ich den Karabiner am Geschirr gelöst habe, habe ich Lykos 200% Aufmerksamkeit, denn dann machen wir was gemeinsam:
Ich habe ein Aportel dabei, oder wir machen etwas Unterordnung, machma verstecke ich mich auch, wenn z. B. Lyko zu weit vorausrennt und sich nicht umdreht, oder ich mache Futterspiele
Für andere Hunde interessiert sich Lyko dann meist nicht mehr, ich bin immer viel spannender.

Mir gibt das unglaublich viel zurück und dass bringt mich nach einem Tag auf der Arbeit runter, entspannt mich, efüllt mein Herz mit Liebe und man merkt dass es einfach der Bindung zwischen Hund und Halter und dem Vertrauen gut tut.

Gruß Silke + Lyko


Sonntag, 12. Juli 2015

Die Sache mit der Beziehung und der Bindung

Hallo!

ich bin mal wieder auf einen tollen Artikel zu Beziehung und Bindung zwischen Hund und Mensch gestolpert, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Teil 1

Teil 2

Gruß Silke 

Trickdogging #6

Hallo!

Da unser Abendspaziergang im warsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, weil es regnete, habe ich mal wieder Trickdogging gemacht. Diesmal ein paar neue Tricks:

Zum einen mein Wunschtrick
Feet on my feet and walk 
vorangebracht
Hier hänge ich an der Stelle, ein "V" mit den Füßen zu machen... :-//
Ich enge Lyko damit total ein.
Hat hier jemande Tipps für mich ???



Dann habe ich versucht "Schäm dich" einzustudieren.
Anfangs habe ich ein Gummiband um die Schnautze gemacht. Aber dieses störrte ihn kein bißchen.
Dann also doch ein klebeband...
Damit ging es besser:



Und dann war da noch die Tagesaufgabe meiner Hundeapp Mydog365
Aufgabe war, dass er seine Vorderfüße auf einen Topf stellt und sich dann mit den Pfoten auf dem Topf im Kreis dreht.
Tja, das ist bei und keine EIN-Tagesaufgabe sondern ein Workshop.
Es war schon eine Herausforderung ihm zu verklickern, was er machen soll.
Er machte immer Pfote auf Topf und Kratzte...
Leider stand die Kamera zu hoch und man hört eher, als dasss man sieht, aber es  naja Pleiten gehören definitiv dazu,.,,
Ende war, dass Lyko dann tatsächliche beide Pfoten gleichzeitig auf dem Topf hatte  *Jippieh*



Liebe Grüße Silke + Lyko






Besuch

'Hallo!

Seit wir Lyko haben, haben wir bisher nur eine Person zu Besuch bekommen.
Mir war es einfach etwas zu heikel, weil a) Lyko auf Türklingel oder Personen vor der Haustür bisher knurrend und bellend reagierte und dann meist ziemlich hochdreht wenn jemand reinkommt.
Meine Hundefreundin, hat einen 15 jahr alten Wessi und sie stellte sich als Versuchsperson zur Verfügung.
Lyko verhielt sich wie erwartet:
és klingte und Lyko brettert an die Tür, dort springt er an Haustür hoch, bellt knurrt und macht einen auf wilde Bestie
Meine Hundetrainer hat mich angewiesen Lyko mit an die Tür zu nehmen, am Halsband festzuhalten, aber ihn links zu halten, so dass ICH diejenige bin die den Besucher vor der Tür als erste zu sehen bekommt und nicht der Hund.

Wenn die Person dann drin ist, lasse ich Lyko los und und springt sofort er an der Person hoch, die sich dann wegdrehen muß und sein Gebaren total irgnoriert.
Zeitgleich kommt von uns dann der Befehl "runter" und meist rennt Lyko dann los und holt ein "Begrüssungsgeschenk" in Form eines Spielzeuges um sich dann auch ja die Aufmerksamkeit der neuen Person zu sichern.
Meine Hundefreundin ist konsequent und ignoriert Lykos Gebahren, aber er ist hartnäckig und bedrängt uns dann gefühlte Stunden:
setzten wir uns hin, versucht er auf den Schoß zu krabbeln, legt ständig das spieltzeug in unseren Schoß und das wirklich über Stunden, er gibt nicht auf....

Gestern war dann eine Nachbarin da,  die sich unseren Rasenmäher holen wollte.
Sie hatte früher einen Rottweiler und ist hart ihm nehmen.
Somit ließ ich sie rein und warnte sie garnicht erst vor.
Als erstes der Sprung, der sie zwar überraschte, aber sie drückte Lyko gekonnt runter.
Dann ging er wie immer los und suchte ein Spielzeug fürs die Aufmerksamkeit und fand keins, sondern nur meinen Wischlappen, der bereit lag, weil ich den Boden wischen wollte.
Ehe ich mich versah, waren Nachbarin und Hund in ein Zerrspiel verwickelt bei dem mein Putzlappen den Kürzeren zog und am Ende nur noch in Fetzen vorhanden war:


Meine Nachbarin hatte dann noch ein Anliegen, bei der wir bei mir an den Computer mußten und somit bekam Lyko keine Aufmerksamkeit mehr.
Er hat sich dann einfach einen alten Lederball der auf dem Sideboard lag runtergefischt und in kleine Stückchen zerflügt:
Solches Gebahren soll ich ignorieren, also ließ ich Lyko rupfen, denn er schneidet sich ja in eigene Fleisch, wenn er sein eigenes Spielzeug kaputtmacht.

Nachbarin ging dann mit Rasenmäherm um ihn dann später wieder zubringen.
Ich ließ sie rein, Lyko sah sie und besprang sie und zwar gleich mal im Dominanzverhalten: rammelnd.
Nach dem Motto: vorhin hat sie mir keine Grenzen gesetzt dann darf ich hier mal verklickern wo der Hammer hängt.
Ich zog ihn runter, und sperrte ihn ins Wohnzimmer, wo  er wütend bellte und auf die Türklinke sprang, was von uns ignoriert wurde.


Manmanman, Baustellen über Baustellen, bei dem Hund, das kann nächste Woche bei der Familienfeier heiter werden....:-///

Gruß Silke

Mittwoch, 8. Juli 2015

Artikel im Internet ...

... über den sich vermutlich die Geister scheiden:

Über vermenschlichte Hunde und verhundzte Menschen


Ich mach dann mal ein Fass auf, denn ich bin auch verhundzt, oder vemenschliche meinen Hund, oder doch nicht?

Folgendes:
Meine Schwester hat panische Angst vor Hunden, seit sie als junges Mädchen im Kinderbuggy sitzend von einem Schäferhund angesprungen wurde.

Da ich seit 15 Jahren immer nur Schäferhunde habe, mußte sie da einiges mitmachen,  ABER sie ist tapfer;-)
Eika war so eine Seele, mit ihr ist sie sogar spazierengegangen, 
Lyko vor dem viele Angst hatten, hat sie gestreichelt, aber Lyko, ist der erste unberechenbare Hund, bei dem ich etwas skeptisch bin.
Seit wir ihn haben, war meine Schwester einmal da und ich habe meinen Mann während ihres Besuchs mit Lyko Gassi geschickt.
Lyko springt nämlich Gäste an und ist ziemlich aufdringlich und macht auch schon beim Klingeln an der Tür Rambazamba.

War mein Verhalten nun "verhundzt" oder vermenschlicht?

Ich würde glaube ich auch, wenn meine Schwester käme und ich nicht die Möglichkeit hätte, ihn Gassi zu schicken, ihn aus dem Zimmer sperren, oder z.B. in einen Raum sperren würde.
Es geht hier nicht um STUNDEN, aber eben für eine Weile. Ist das nun verhundzt oder vermenschlicht?
Alternativ dazu könnte ich mich mit Gästen, nehmen wir Parradebeispiel meine Schwester uns auch an einem anderen Ort treffen: Kaffe, Gaststätte, etc.

Als Lutz noch lebte, waren wir auf einer Familienfeier bei meiner Schwester eingeladen.
Fernbleiben war nicht möglich, da wir als Pateneltern an der Konfi einfach anwesend sein mußten!
Ich hatte eine LANGE Diskussion vorher mit ihr wegen dem Hund.
Zu Hause lassen konnten wir ihn nicht, wir waren den ganze Tag  150 km weit entfernt und konnten den Hund niemanden den Tag überlassen.
Das nur einer von uns an der Feier teilnehmen würde, wurde kategorisch abgelehnt.
Im Auto lassen konnten wir nicht, es war sehr heiß an dem Tag.

Gut während dem Gottesdienst wechselten wir uns ab, bei dem Hund zu bleiben, dann gingen wir zu Fuß zum Lokal, wo Lutz mitdurfte. Der andere von uns fuhr mit dem Auto vor.
Dann wurde ein ausgiebiger Spaziergang vom Lokal zu meiner Schwester nach Hause gemacht, wo ein Zimmer für den Hund präpariert war: ein heller Raum, der auf der Schattenseite und somit kühl war, es war eine Wasserschüssel vorhanden und Lyko bekam eine Hundedecke hingelegt und konnte sich dort ausruhen.
Nach dem Kaffetrinken, also knapp eine Stunde nach dem Ausgiebigen Spaziergang vom Lokal zum Haus meiner Schwester gab es einen  Verdau-Spaziergang über die Felder und Lutz war natürlich dabei. 
Danach mußte er nochmal in den Raum, durfte dort wieder ruhen, schlafen, hatte was zu kauen und wir fuhren, dann 1,5 Stunden später nach Hause.

Übernächstes WE feiert meine Mutter ihren 75. Geburtstag.
Da kann man nicht fernbleiben und sie hat sogar DREIMAL die Lokalität gewechelt, da mit auch wirklich wir MIT Hund dabei sein können UND wir ein  Zimmer buchen konnte, wo wir den Hund hinbringen, wenn es für ihn oder uns zu streßig wird.
Er wird in dem Zimmer liegen und auf uns warten, er hat dort seine Decke, er hat Wasser und bekommt was zu kauen. 
Es ist als Kompromißlösung gedacht, denn ich weiß nicht wie ruhig oder eben nicht Lyko bleibt, wenn viele Menschen da sind, man sich umarmt, häufig jemand hin- und her läuft.
Klar Lyko wird in dem "fremden"Zimmer sich nicht zu Hause fühlen, aber wird weniger Streß haben als zu unseren Füßen bei einer Familienfeier, bei der aber trotz vieler Personen niemand Zeit für ihn hat. Still liegen über längeren Zeitraum ist nicht sein Ding.  
In dem Hotelzimmer wird er von daher weniger Streß haben.

Ist das nun "verhundzt" oder "vermenschlicht"?
Das Wohlergehen von meinem Hund steht IMMER im Vordergrund, aber manchmal muß man einfach eine Lösung finden um allen gerecht zu werden. 

Wie seht ihr das? Was würdet ihr machen?

Gruß Silke 


 

Dienstag, 7. Juli 2015

Was ist nur mit der Welt los

Hallo!

Die letzten Tage gehe ich nicht gerne auf FB, ständig stolpere ich über schockierende Beiträge:

EINGESCHÜCHTERT - ABGEMAGERT - ENTSORGT !!!!!!!

Welpe bei lebendigem Leib ertränkt - Polizei ermittelt

Welpen im verschlossenen Auto 

Wie grausam können Menschen sein 


Ich sitzte dann hier, habe Tränen in den Augen und bin fassunglos.


Ich kann nicht begreifen, wie Menschen Tieren/Lebewesen sowas antun können? Wie können Menschen sowas mit ihrem Gewissen vereinbarn? Wie können sie danach sich noch im Spiegel anschauen?

Gerade weil Tiere sich nicht äußern können, sich nicht melden können, was sie brauchen, was sie wollen, wo ihnen was weh tut ist es doch an dem Menschen ihm gegenüber Verantwortung zu übernehmen und ihm ein artgerechtes Leben zu bieten und nicht barisch mit Tüte über Kopf im See absaufen zu lassen, oder in einer Mülltonne zu entsorgen oder was auch immer.
Was  sind das für Psychopatien mit grausamer Fantasy sich einem Schutzbefohlen entledigen.


Sorry darauf gibt es keine wirklich Antwort, aber mich belastet sowas immer immens, ich bekomme sowas nicht in meinen Kopf, sowas macht mich unglaublich wütend, traurig, fassungslos und am liebsten würde ich für jedes geschundene Tierleben selbst "Rache" üben.
Ich versuche es damit auszugleichen, dass ich Tiere aus dem Tierschutz bei mir aufnehme und ihnen alles gebe was sie brauchen und noch viel mehr und ihnen das Leben so artgerecht und angenehm wir nur möglich mache.

Schon der Gang ins TH ist für mich immer schlimm, auf der einen Seite ist die Fassungslosigkeit, wieviel Tiere dort leben:
-unüberlegt angeschafft,
-Trennungsopfer,
-Besitzer verstorben
-für Kinder gekauft und die haben kein Interesse mehr...

Ich kann da immer nur den Kopf schütteln, ein Tier hat bei mir Lebenslanges Wohnrecht und ich habe ihm gegenüber Verantwortung solange es lebt oder ich lebe und selbst danach ist für ihn gesorgt, über Freunde bei denen ich 1000% sicher bin, dass sie in meinem Sinne dem Tier danach ein zu Hause schenken.


Sorry, das ist nun  ein Beitrag etwas außer der Reihe, aber ich mußte mir das mal von der Seele schreiben!

Gruß Silke


Sonntag, 5. Juli 2015

Lebenszeichen

Hallo!

Mein Gott bin ich froh, wenn diese mörderische Hitze vorbei ist.
Bei uns hat es inzwischen Raumthemperaturen von 29° und bekomme das nicht runter, weil es ja nachts nicht abkühlt und auch kein Wind geht, der mal ein Durchlüfteprozess mit Erfolg krönen würde.
Ab nachts um 0.00 Uhr sind alle Fenster auf, aber morgens ist es genauso warm und stickig...
Gestern saß ich bis 22:00 Uhr auf der Terrasse, habe dann um 22:30 Uhr eine kleine runde durch den Ort gedreht, aber unser außenthermometer zeigte 27° an und das an der Apotheke bei uns um die Ecke noch 32°. Der wahre Wert lag wohl dazwischen, aber ich war nach den 10 Minuten schweiß gebadet.
Der Asphalt, die Autos, die Hausfassaden strahlen eine Wärme ab, das ist so unangenehm...


Morgens um 6:00 uhr bin ich mit Lyko auf dem Feld, damit er wenigstens eine ausgiebige Runde am Tag drehen kann, weil abends um 20:00 uhr ist es bei uns ja auch noch 33 °C. Ich packe Lyko dann ins Auto, fahre bei uns ans Feld, wo der große Fluß langläuft.
Dort werfe ich Bällchen rein, und gehe ein paar Schritte...  Problem ist der Wasserlauf liegt noch brutals in der Sonne und ich bin innerhalb von Minuten komplatt nassgeschwitzt...

Meist sind wir dann nach einer halben  bis dreiviertel Stunde wieder auf dem Heimweg. Lyko erfrischt vom Wassern, erleichert, weil er sich gelöst hat und ansatzweise müde, vom Hang runter und hoch rennen.

Sobald der Garten gegen 17:00 Uhr im Schatten liegt, sind Lyko und ich am Hundepool, ich habe das gestern mal gefilmt:

Wünsche Euch gute, erfrischende Unterhaltung:
kommt gut durch die Hitze

Silke + Lyko